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Ein Blog von Samuel Rüegger

Jan-23-2010

Für eine starke Post – Die Postinitiative

Posted by kim88 under Politik

Zurzeit werden in der gesamten Schweiz fleissig Unterschriften gesammelt. Es geht um eine neue Abstimmung – die Postinitiative. Diese wurde durch die Gewerkschaft Kommunikation lanciert und soll den „Service public“ der Post garantieren.

Das Ziel der Initiative ist ein flächendeckendes Poststellennetz, dass eine qualitativ gute Grundversorgung sicherstellen kann. Die Post wird zudem verpflichtet, das mit eigenem Personal zu betreiben (Dient zur Sicherstellung der Arbeitsplätze, dessen Bedingungen durch einen GAV festgehalten sind).

Selbstverständlich wirft sich hier die Frage der Finanzierung auf. Arbeitsplätze und „Service public“ kosten Geld. Doch auch hier hat die Initiative zwei Vorschläge integriert.

Briefmonopol:
Nur die Post soll in der Schweiz Briefe austragen dürfen. Dadurch werden die Einnahmen der Post gesichert. Viele Leute glauben, das der Monopolstatus der Post den Wettbewerb und somit den Preiskampf verhindert. Allerdings gibt es hier Beispiele die dagegen sprechen, in Schweden wurde das Briefmonopol abgeschafft -> Resultat: Briefpreise sind für KMU und Private Konsumenten gestiegen.
Im Gegenteil, mit dem Postmonopol hat immer noch der Bund immer noch eine politische Kontrolle über Leistungen und Preise.

Postbank:
Viele werden gleich sagen, dass die Post mit „PostFinance“ bereits eine Bank hat. Was allerdings nicht ganz der Wahrheit entspricht. Da „PostFinance“ keine offizielle Banklizenz besitzt und keine Kredite vergeben darf.
Wenn man der Postbank, diese Option freigeben würde, könnte man mit den Gewinnen der Bank, den „Service Public“ und Postschalter in Randregionen aufrecht erhalten.

Diese Initiative sichert Arbeitsplätze, nicht nur in einer Stadt sondern gerade auch in Randregionen. Ausserdem hat diese Initiative auch für niemanden negative Folgen.

Mehr Infos auf der offiziellen Seite der Initiative, dort kann auch der Unterschriftenbogen heruntergeladen werden.

Jan-20-2009

Facebook

Posted by kim88 under Internet, OpenSource, Sonstiges

facebook_logo

Einige von euch werden sich noch an den Artikel über Netlog erinnern (ist ziemlich genau ein Jahr her). Inzwischen hat sich meine Meinung über Sozialnetzwerke etwas geändert. Ich bin nach wie vor kein Fan von Netlog und verurteile immer noch, dass sich 13 oder 14 jährigen Mädchen halb ausziehen, sich mit dem Handy fotografieren und diese Bilder online stellen können.

Mit Facebook bin ich wahrscheinlich zum grössten Sozialnetzwerk gekommen. Die Plattform ist auf den ersten Blick seriös aufgebaut. Facebook existiert in mehreren Sprachen, darunter auch in Deutsch. Ich war ziemlich erstaunt als ich festgestellt habe wie viele Leute die ich kenne bei Facebook angemeldet sind.

Die Kommunikationsmöglichkeiten sind sehr umfangreich. Von normalen Nachrichten, Instant Messages und Kommentieren von Status Meldungen und Fotos ist wirklich alles vorhanden. Das erstellen von Fotoalben ist einfach, der Upload geht dank dem plattformübergreifendem Java Uploader einfach und schnell von sich. Die Fotos lassen sich in diesem kleinem Java Programm sogar drehen.

Für Pidgin (plattformübergreifender Multimessenger) gibt es ein Plugin um mit Facebook zu kommunizieren, so sehe ich jederzeit wer von meinen Freunden online ist und kann mit ihnen schnell und unkompliziert einen Dialog führen.

Es gibt verschiedene Gruppen wo sich gleichgesinnte treffen und über ihre Themen unterhalten können. Einen sehr umfangreichen Veranstaltungskalender ist ebenfalls enthalten. Seit meinem Facebook Eintritt wurde ich bereits an kanpp 20 Veranstaltungen eingeladen – nur konnte ich bisher aus Zeitmangel keine besuchen.

Trotz all diesen tollen und umfangreichen Funktionen bleibt natürlich weiterhin die Frage des Datenschutzes. Man kann im Profil die Option setzen, das nur angemeldete Facebook Nutzer oder nur Freunde oder alle Besucher dein Profil ansehen kann. Da die Profile sehr umfangreich sind (politische Gesinnung, Schulort, Wohnort, Arbeitsort, etc) sollte man sich hier gut überlegen was man einstellt. Was aber Facebook mit deinen Daten macht, kann man leider nicht kontrollieren.

Seit kurzem hat die Schweizerische Post und die SBB den Zugang zu Facebook für ihre Mitarbeiter gesperrt. Bei der Post hat man Angst vor Virenübertragung durch Facebook. Die SBB, hat den Zugang gesperrt da er von den Mitarbeitenden angeblich zu oft genuzt wurde. Und damit mehr viel Zeit für privates in der Arbeitszeit verloren ging.

Mrz-5-2008

Unsere Post…

Posted by kim88 under Sonstiges

Schweizerische PostHeute Abend nach der Arbeit musste ich (leider) noch zur Post, einen Brief aufgeben. Da ich mir über den Tarif nicht ganz im klaren war, ging ich am Schalter anstehen, anstatt an den Briefmarkenautomat. Kurz vor Feierabend, war eine lange Schlange vor dem Schalter. Natürlich kam kein Mitarbeiter auf die Idee einen zweiten Schalter zu öffnen und ich konnte erstmal 20 Minuten warten. Vor mir war, eine ältere Frau die eine “mini” Rechnung von 16.75CHF einzahlen musste, sie kramte, als hätte man alle Zeit der Welt einen Münzberg zusammen, der dem Matterhorn Konkurrenz machen konnte.

Über die absolut unfreundliche Bedienung hab ich mal hinweggesehen und war froh, endlich meinen Brief loszuwerden. Ein guter Zeitpunkt noch einmal darauf zurück zu kommen, warum ich “E-Banking” und “E-Mail” für geniale Erfindungen halte. Wenn die Post an ihrer Kundenbedienung nichts ändert, müssen sie sich nicht über zurückgehende Kundschaft wunden.

Dez-28-2007

E-Banking

Posted by kim88 under Internet, Sonstiges

Ende Monat sammelt man seine Einzahlungsscheine, man geht zur Bank und hebt sich Geld ab. Danach geht man zur Post drückt auf den netten grünen Knopf, bekommt eine Nummer und wartet 20 – 30 Minuten bis man bedient wird. Das Bedienpersonal wirkt unfreundlich, man bezahlt mit dem abgehobenen Geld seine Rechnungen. Ein paar Tage später merkt man, dass man eine Rechnung vergessen hat oder man erhält verspätet noch einen Einzahlungsschein. Man geht wieder zur Bank, und wieder zur Post. Warum eigentlich so kompliziert?

Es geht auch einfacher! “E-Banking” ist das Zauberwort. Beinahe jede Bank bietet es kostenlos an. Man kann all seine Überweisungen und Buchungen zur jeder Tages- und Nachtzeit überwachen. Man bezahlt Rechnungen ohne aus dem Haus zu gehen. Seit ich eigene Rechnungen bekomme, bezahle ich diese per E-Banking. Ich mache mir keine Sorgen um die Sicherheit, das ich meiner Bank vertraue und ihre Anweisungen befolge.

Ein Nachteil hat die ganze Geschichte allerdings. Vorallem in kleineren Dörfern werden immer mehr Bank- und Poststellen geschlossen. Gründe dafür sind das immer weniger Menschen diese Stellen aufsuchen, da sie ihre Geschäfte online abwickeln.

Dez-4-2007

Die Post – eine Katastrophe!

Posted by kim88 under Politik, Sonstiges

Schweizerische PostHeute musste ich leider feststellen, dass man unsere schweizerische Post nicht gebrauchen kann. Anscheinend hat mir meine Partei (SP-Schweiz) einen Brief geschrieben, der allerdings nie bei mir ankam. Der Brief kam bei einem anderen Samuel Rüegger im Nachbardorf an (dieser Person ist bereits um die 80 Jahre alt). Allerdings wurde der Brief mit meiner korrekten Adresse in Computerschrift abgeschickt.

Als heute gegen den Mittag mein Telefon klingelte, musste ich der Sekretärin der Partei erklären, das ich immer noch am selben Ort an der selben Strasse wohne und unsere Poststelle einfach doof ist. Zum Glück hat sie mir geglaubt. Ich konnte auch gleich aushandeln, das ich bei wichtigen Nachrichten erst gleichzeitig telefonisch und brieflich unterrichtet werden soll.

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