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Ein Blog von Samuel Rüegger

Mai-22-2008

Firefox 3

Posted by kim88 under Internet, OpenSource

Bildschrimfoto das Firefox 3 zeigt, mit geöffneter \Da ich in einer VirtualBox gerade Fedora 9 austeste, konnte ich auch einen ersten Blick auf Firefox 3 werfen. Ich bin nicht nur von der neuen Benutzeroberfläche, die sich komplett an den Desktop anpasst, sondern auch über die Geschwindigkeit der neuen “Gecko-Engine”.

Ich bin ehrlich über den neuen Browser begeistert. Durch das einheitliche Look&Feel mit dem gesamten Desktop “fühlt” sich der Browser viel besser integriert. Der Einstellungsdialog ist viel übersichtlicher gestaltet. Dialoge wie “Soll das Passwort gespeichert werden?” kommen nicht mehr als extra Fenster, sondern wird einfach oberhalb der Webseite eingeblendet.

Nicht nur das Browsen im Web wurde schneller, sondern auch der Browser ansich. Er verbraucht weniger Ressourcen und ist schneller gestartet.

Ich freue mich auf die Finale Version von Firefox 3 und werde diese sicher ausprobieren.

Gnome und KDE LogoJeder der schon eine Weile mit Linux arbeitet, kennt das “hin- und her” zwischen den verschiedenen Linux Desktops. Die zwei bekanntesten sind KDE und Gnome. Mit KDE kann ich schon lange nichts mehr anfangen, viel zu viele Einstellungsmöglichkeiten, viel zu viele Eigenprogramme die noch sehr viel Entwicklung benötigen. Der Gnome Desktop gefällt mir da schon um einiges besser.

Ich habe nun einen neuen Desktop ausprobiert “XFCE” (was “Äxx Eff See Eee” ausgesprochen wird). Um diesen Desktop zu testen wollte ich ihn nicht einfach nachinstallieren, sondern Fedora mit XFCE komplett neu installieren. Nach dem Booten der Installations DVD öffnete sich der grafische Installer, der Anaconda heisst). Schnell musste ich feststellen das XFCE nicht auf der DVD enthalten ist, sondern über Internet während der Installation nachladen muss. Nachdem ich mein Notebook am LAN Kabel angeschlossen hatte, konnte ich die Software die ich wollte auswählen und installieren. Ich bin begeistert!

XFCE EinstellungsmanagerDas Motto “Weniger ist mehr” hat XFCE auf dem kompletten Desktop verinnerlicht. Der Einstellungsmanager hat gerade mal 16 verschiedene Einstellungskategorien, mit denen man den kompletten Desktop innerhalb von 3-5 Minuten für sich konfiguriert hat. Wenn ich da an “kcontrol” von KDE denke bricht in mir ein Freudenfest aus.

Der Dateimanager “Thunar” begeistert mit Geschwindigkeit. Nach dem Befehl zum öffnen, dauert es nicht mal eine Sekunde und der Dateimanager mit vielen Ordnern und Dateien ist geladen. Auch der Dateimanager wurde simpel gehalten und macht beim Arbeiten Spass. Auch der Desktop eigene Editor “Mousepad” öffnet Dateien sehr schnell.

Das KDE – Team spricht im Zusammenhang von KDE4 von einer “Revolution des Desktops”. Ich für mich, hab meine Revolution bereits gefunden.

Mein Screenshot vom XFCE Desktop

 

Dez-24-2007

Von Ubuntu zu Fedora

Posted by kim88 under Community, OpenSource

Mein Fedora DesktopSchon vor langer Zeit hatte ich mal “Fedora 7″ installiert. Leider wurde damals meine “W-LAN Karte” von der Distribution noch nicht unterstützt. Daher musste ich auf eine alternative Distribution wie Ubuntu oder openSUSE umsteigen. Inzwischen hat sich eine Community darum gekümmert, einen freien Treiber für meine “W-LAN Karte” zu erstellen. Das schöne daran ist, dass ich nun jede Linux – Distribution nutzen kann die einen aktuellen Kernel verwendet.

Vor kurzem erschien “Fedora 8″ und heute hab ich es installiert. Vom ersten Eindruck bin ich begeistert, das “Nodoka” Theme, welches extra für Fedora 8 entwickelt wurde, stellt den “Gnome – Desktop” um einiges professioneller dar, als das “Human” Theme von Ubuntu.

Allerdings muss man nach der Standard Installation erstmal aufräumen und nachinstallieren. Interessant ist, dass bei der Grundinstallation kein “OpenOffice.org” sondern “Abiword” und “gNumeric” installiert sind. Da mir die beiden Programme noch keine brauchbare Unterstützung für das “ODF – Format” bieten hab ich hier gleich mal OpenOffice.org nachinstalliert. Auch der Musik Player “Ryhtmbox” sagt mir persönlich nicht zu und hab ihn durch Banshee ersetzt. Thunderbird, Pidgin, Firefox und X-Chat waren schnell wieder eingerichtet.

Allerdings ist die Bootgeschwindigkeit bei Ubuntu um einiges schneller als bei Fedora. Fedora bleibt jedoch schneller als die aktuelle openSUSE (10.3) Version. Der grafische Packetmanager ist genial und einfach aufgebaut, und funktioniert bis jetzt einwandfrei.

Was mir persönlich an der “Fedora Philosophie” besser gefällt als an Ubuntu, Debian oder openSUSE ist die Update Philosophie. Fedora aktualisiert alle Programmversionen die neu rauskommen. Bei anderen Distributionen werden aus “Stabilitätgründen” keine Versionupdates durchgeführt, sondern erst beim nächsten Distributions Release eingebaut.