Schon vor langer Zeit hatte ich mal “Fedora 7″ installiert. Leider wurde damals meine “W-LAN Karte” von der Distribution noch nicht unterstützt. Daher musste ich auf eine alternative Distribution wie Ubuntu oder openSUSE umsteigen. Inzwischen hat sich eine Community darum gekümmert, einen freien Treiber für meine “W-LAN Karte” zu erstellen. Das schöne daran ist, dass ich nun jede Linux – Distribution nutzen kann die einen aktuellen Kernel verwendet.
Vor kurzem erschien “Fedora 8″ und heute hab ich es installiert. Vom ersten Eindruck bin ich begeistert, das “Nodoka” Theme, welches extra für Fedora 8 entwickelt wurde, stellt den “Gnome – Desktop” um einiges professioneller dar, als das “Human” Theme von Ubuntu.
Allerdings muss man nach der Standard Installation erstmal aufräumen und nachinstallieren. Interessant ist, dass bei der Grundinstallation kein “OpenOffice.org” sondern “Abiword” und “gNumeric” installiert sind. Da mir die beiden Programme noch keine brauchbare Unterstützung für das “ODF – Format” bieten hab ich hier gleich mal OpenOffice.org nachinstalliert. Auch der Musik Player “Ryhtmbox” sagt mir persönlich nicht zu und hab ihn durch Banshee ersetzt. Thunderbird, Pidgin, Firefox und X-Chat waren schnell wieder eingerichtet.
Allerdings ist die Bootgeschwindigkeit bei Ubuntu um einiges schneller als bei Fedora. Fedora bleibt jedoch schneller als die aktuelle openSUSE (10.3) Version. Der grafische Packetmanager ist genial und einfach aufgebaut, und funktioniert bis jetzt einwandfrei.
Was mir persönlich an der “Fedora Philosophie” besser gefällt als an Ubuntu, Debian oder openSUSE ist die Update Philosophie. Fedora aktualisiert alle Programmversionen die neu rauskommen. Bei anderen Distributionen werden aus “Stabilitätgründen” keine Versionupdates durchgeführt, sondern erst beim nächsten Distributions Release eingebaut.