kim88 blogt!

Ein Blog von Samuel Rüegger

Dez-10-2009

Google Chrome (beta) für Linux

Posted by kim88 under Internet, OpenSource

Bildschirmfoto-1Vor einigen Tagen, erschien die erste Betaversion von Google Chrome. Chrome ist ein Webbrowser, der von Google vertrieben wird und auf dem Projekt Chromium aufbaut.

Ich habe vor gut einem Jahr bereits eine Windows Version von Chrome getestet. Ich fand es sehr bedauerlich, dass Chrome nicht für Linux veröffentlicht wurde. Die lange Wartezeit hat sich jedoch gelohnt!

Google zeigt einmal mehr, wie genial sie sind. Chrome für Linux bindet sich einwandfrei in die eigene Desktopumgebung ein. Sowohl unter Gnome, XFCE und KDE (nur KDE SC4.x getestet) hat man das Gefühl, mit einem nativem Programm aus der Desktopumgebung zu arbeiten. Der Browser reagiert um einiges schneller als Firefox.

Neben der hervorragenden Desktopintegration, möchte ich auch die Pluginverwaltung loben! Chrome geht problemlos mit Flash und Java um. Ausserdem beherrscht er auch die Integration eines Medienplayers (bei mir Totem), so kann ich unter Chrome ohne Probleme auch DivX Filme oder andere Medien wiedergeben.

Neu ist auch die Unterstützung von Alternativen Themes. Somit lässt sich das komplette Aussehen von Chrome personalisieren. Dank Addons, kann man Chrome auch mit weiteren Funktionen ausrüsten, dies funktioniert sogar besser als mit Firefox. Bei Firefox ist nach jeder Installation eines Addon ein Neustart des Browser erforderlich, bei Chrome ist dieser Schritt nicht notwendig. Dank den Addons gibt es inzwischen auch einen Werbeblocker, der ebensogut wie AdBlockPlus für Firefox funktioniert.

Getestet habe ich Google Chrome auf einem Debian Squeeze (testing). Während des bisher 2-tägigien Dauereinsatz ist Chrome kein einziges mal abgestürzt. Google zeigt hier gut, wie man ein Produkt sehr gut Plattformunabhängig entwickeln kann. Chrome gibt es für Linux, Mac OSX und Windows mit dem selben Funktionsumfang. Und überall ist eine perfekte Integration in das bestehende Betriebsystem vorhanden.

Mrz-27-2009

Gnome 2.26.0

Posted by kim88 under OpenSource, Sonstiges

bildschirmfotoAm 18. März 2009 ist der GNOME Desktop 2.26.0 erschienen. Seit dem 19. März (paldo testing) benutze ich ihn. Obwohl ich von der Innovation im KDE Projekt begeistert bin, bleibt Gnome mein liebster Desktop. Die Änderungen in diesem Release stecken wie meistens im Detail.

Neue CD/DVD werden nun standardmässig mit Brasero gebrannt. Brasero ist ein mächtiges OpenSource Brennprogramm, ähnlich wie Nero oder K3B. Der Dateimanager hat eine neue Erweiterung, mit der Mann persönliche Dateien einfach und schnell per Bluethooth austauschen kann.

Ein grosses Sorgenkind von mir war immer PulseAudio und der Lautstärkeregler in Gnome. Irgendwie funktionierten die Audioeinstellungen nur mangelhaft, teilweise waren sie bei einem Neustart auch wieder zurückgesezt. Gnome hat das Problem nun gelöst und einen komplett neuen Lautstärkeregler konzipiert der direkt über PulseAudio läuft. Cool ist, dass ich nun für jedes Programm eine eigene Lautstärke definieren kann, die auch gespeichert wird.

Es gibt auch noch viele weitere kleine Veränderung. Die Unterstützung für mehrere Monitore wurde verbessert, Neue (kleinere)Desktop Effekte wurden hinzugefügt. Erwähnenswert ist auch noch “Epiphany” der neue Multimessenger für Gnome, der auch Audio und Videounterhaltungen unterstüzt. Wer eine komplette Liste mit allen Neuerungen sehen möchte, findet dieser auf der deutschen Gnome Release Seite.

Dez-24-2007

Von Ubuntu zu Fedora

Posted by kim88 under Community, OpenSource

Mein Fedora DesktopSchon vor langer Zeit hatte ich mal “Fedora 7″ installiert. Leider wurde damals meine “W-LAN Karte” von der Distribution noch nicht unterstützt. Daher musste ich auf eine alternative Distribution wie Ubuntu oder openSUSE umsteigen. Inzwischen hat sich eine Community darum gekümmert, einen freien Treiber für meine “W-LAN Karte” zu erstellen. Das schöne daran ist, dass ich nun jede Linux – Distribution nutzen kann die einen aktuellen Kernel verwendet.

Vor kurzem erschien “Fedora 8″ und heute hab ich es installiert. Vom ersten Eindruck bin ich begeistert, das “Nodoka” Theme, welches extra für Fedora 8 entwickelt wurde, stellt den “Gnome – Desktop” um einiges professioneller dar, als das “Human” Theme von Ubuntu.

Allerdings muss man nach der Standard Installation erstmal aufräumen und nachinstallieren. Interessant ist, dass bei der Grundinstallation kein “OpenOffice.org” sondern “Abiword” und “gNumeric” installiert sind. Da mir die beiden Programme noch keine brauchbare Unterstützung für das “ODF – Format” bieten hab ich hier gleich mal OpenOffice.org nachinstalliert. Auch der Musik Player “Ryhtmbox” sagt mir persönlich nicht zu und hab ihn durch Banshee ersetzt. Thunderbird, Pidgin, Firefox und X-Chat waren schnell wieder eingerichtet.

Allerdings ist die Bootgeschwindigkeit bei Ubuntu um einiges schneller als bei Fedora. Fedora bleibt jedoch schneller als die aktuelle openSUSE (10.3) Version. Der grafische Packetmanager ist genial und einfach aufgebaut, und funktioniert bis jetzt einwandfrei.

Was mir persönlich an der “Fedora Philosophie” besser gefällt als an Ubuntu, Debian oder openSUSE ist die Update Philosophie. Fedora aktualisiert alle Programmversionen die neu rauskommen. Bei anderen Distributionen werden aus “Stabilitätgründen” keine Versionupdates durchgeführt, sondern erst beim nächsten Distributions Release eingebaut.