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Ein Blog von Samuel Rüegger

Aug-24-2009

Nils Althaus

Posted by kim88 under Sonstiges

mob132_1170940558Ich habe eine neue Errungenschaft! Ein CD-Album mit dem Titel “Fuessnote”. Dabei handelt es sich um ein Live Album von Nils Althaus. Den Künstler kenne ich erst seit kurzem – dank einem Auftritt bei “SF bi de Lüt Live”.

Nils Althaus singt in Berner Deutsch. Nur so nebenbei, beinahe alle bekannten Schweizer Musiker singen in Berner Deutsch: Mani Matter, Polo Hofer, Gölä und eben auch Nils Althaus. Seine Musik hat sehr viel Humor und macht wirklich Spass.

Ich freue mich auf sein neues Album – und auch darauf ihn Live zusehen. Ich kann allen empfehlen, seine CD zu kaufen (diese 30 Franken sind gut investiert!). Auf seiner Webseite kann man verschiedene Lieder probehören.

Mrz-31-2008

Verkaufte Glaubwürdigkeit?

Posted by kim88 under Politik, Sonstiges

Aussenministerin Calmy-Rey“Micheline Calmy-Rey habe die internationale Glaubwürdigkeit der Schweiz für fünf Milliarden Kubikmeter Gas an den Iran verkauft”

Dies prangert der jüdische Weltkongress an. Nicht nur dieser Kongress sondern auch andere internationale Organisationen kritisieren die Schweiz wegen diesem Deal.

Alles hat mit der Reise von Aussenministerin Calmy-Rey in den Iran. Sie wohnte einer Vertragsunterzeichnung der Elektrizitätsgesellschaft Laufenburg (EGL) und dem Iran bei. Dabei geht es um die Lieferung von jährlich 5,5 Milliarden Kubikmetern Gas an die EGL ab 2011.

Kritik aus Israel:
Israel vertritt die Ansicht, dass nach der Verabschiedung der Resolution 1803 des UNO-Sicherheitsrates und zu einem Zeitpunkt, da die internationale Gemeinschaft den Iran zur Aufgabe seines Atomprogrammes bewegen wolle, nicht der passende Moment sei, um Geschäfte mit dem Iran zu fördern.

Kritik aus Wahsington:
Der stellvertretende Aussenminister Tom Casey: “Wir glauben nicht, dass es die Zeit für Investitionen im Iran ist, nicht nur im Öl- oder Gasbereich, sondern grundsätzlich in die iranische Wirtschaft.”

Calmy-Rey hatte die US-Kritik am Dienstag zurückgewiesen. Der Gasliefervertrag verstosse weder gegen UNO-Sanktionen noch gegen die schärferen US-Richtlinien, sagte sie. Der Liefervertrag sei keine Investition.

Ich bin auch der Ansicht, das solche Kritik mindestens noch verfrüht ist. Hier wird man kritisiert ohne das der Vertrag eingesehen wurde. Ausserdem, find ich es richtig, wenn wir zu jedem Land gute Beziehungen erhalten.

Mrz-19-2008

Stellenabbau und Demonstrationen

Posted by kim88 under Sonstiges

SBB Cargo Mitarbeiter am DemonstrierenHeute, in Bern haben sich rund 3′000 Personen bei einer Demonstration gegen den geplanten Stellenabbau der SBB Cargo versammelt. In drei Extrazügen reisten die streikenden des “SBB Industriewerks Bellinzona” und zahlreiche Sympathisanten nach Bern.

Es handelte sich hierbei um eine friedliche und bewilligte Demonstration. Ursprünglich wollte die gewerkschaft, die Demonstration vor dem Bundeshaus abhalten dies wurde allerdings abgelehnt da gerade die “Sessionen” stattfinden. Daher wurde am Berner Hauptbahnhof demonstriert.

Die SBB-Angestellten machten mit Transparenten, Trillerpfeifen und Glocken auf sich aufmerksam. Beim Treffpunkt im Bahnhof Bern bekundeten Leute aus der links-alternativen Szene der Reitschule mit einem Transparent ihre Solidarität mit den Streikenden.

Die SBB Cargo hat vor etwas mehr als 10 Tagen angekündigt 401 Stellen zu streichen und weitere 200 zu verschieben.

Ich sehe hier ein tragisches Beispiel von Misswirtschaft. Soweit ich weiss, schreib die SBB Cargo seit ihrer Existenz rote Zahlen. Dennoch wurde nie etwas “richtiges” dagegen Unternommen, der früherer Konzernchef und Hauptverantwortlicher hat sich vor kurzer Zeit mit einer netten und hohen Abfindung zur “Ruhe gesetzt” und lehnt jede Verantwortung ab. Und der neue Verantworliche, will Massnahmen gegen die roten Zahlen ergreifen. Ob Stellenabbau die richtige Massnahme ist, wage ich zu bezweifeln.

 

Krawalle in Bern

Krawalle in BernTrotz fehlender Bewilligung wurde die Demonstration gegen das Davoser Weltwirtschaftsforum durchgeführt. Hunderte Polizisten aus Bern und der Nordwestschweiz waren im Einsatz. Es wurden rund 200 Festnahmen durchgeführt. Bereits mittags zeigte die Polizei in den wichtigsten Einkaufstrassen Präsenz, um jede Demonstration zu verhindern. Das Bild, das einem in Bern geboten wurde, war schrecklich. Überall standen vergitterte Fahrzeuge, laufend wurden verdächtig aussehende Menschen durchsucht und kontrolliert. Kontrollen gab es auch auf den Autobahnausfahrten und am Hauptbahnhof.

Der Organisator der Demonstration, Giovanni A. Schumacher (Organisator des Bündnisses für globalen Widerstand), wurde bereits kurz vor Beginn der Demonstration festgenommen. Trotz der massiven Absicherungen konnten sich rund 100 Demonstranten um 15:00 auf dem Waisenhausplatz versammeln. Ein Demonstrationszug wurde allerdings von der Polizei aufgehalten. Weitere Ansammlungen von Demonstranten gab es in der Innenstadt, diese wurden mit Tränengas, Gummigeschosse und Wasserwerfer aufgelöst.

Krawalle in BernMeiner Meinung nach wurde hier die Gewalt von der Stadt Bern ganz klar provoziert. Da die Stadt am Donnerstag vor der Demonstration ihre Bewilligung zurückgenommen hat. Auch die massive Polizeipräsenz wirkte sehr provozierend. Es ist schade, dass man in der Schweiz nicht mehr auf die Strasse gehen darf, um zu demonstrieren.

Dez-21-2007

Wenn Bilder lügen

Posted by kim88 under Politik, Schule

Bilder lügen

Unser ABU (Allgemeinbildender Unterricht) Lehrer, hat uns heute Nachmittag in das “Museum für Kommunikation” begleitet. Wir haben uns eine Ausstellung zum Thema “Wenn Bilder lügen” angeschaut. Als Beispiel habe ich ein Bild hochgeladen, welches 3 verschiedene Aussagen haben kann.

Für mich war der Museumsbesuch, sehr interessant und ein Anstoss über die Bilderflut denen wir täglich ausgesetzt werden nachzudenken. Egal ob im Fernsehen, Zeitungen, Magazinen, Plakate oder im Internet – wir werden täglich mehrmals von verschiedenen Bildern beeinflusst. Sie verleiten uns etwas zu kaufen, Geld zu spenden oder eine neue Versicherung abzuschliessen.

Es ist ja nicht neu, das gerade Bilder in der Werbung meist nachbearbeitet werden. Aber weniger bekannt ist, dass Bilder von Kriegszonen oft dramatisiert werden. Ein sehr interessantes Beispiel aus dem Museum:

In einem Kriegsgebiet wird eine Kinderleiche, die auf einer Trage liegt in ein Krankenwagen verstaut. Als die “Sanitäter” merken, das sie gefilmt werden holten sie das Kind wieder raus und stellten sich auf, dass die Kamera ein besseres Blickfeld hat. Dann wird das Kind völlig sinnlos auf einer andere Trage gehievt. Danach fällt “per Zufall” die Decke, mit der das Kind abgedeckt wurde, von dem Körper runter. Die Kamera kann mehrere Sekunden filmen, bevor die Decke wieder über die Leiche gelegt wurde. Danach wird das Kind erneut in den Krankenwagen verstaut.

Wir können selten bis nie überprüfen welche Bilder die wir zu sehen bekommen der Wahrheit entsprechen oder gestellt wurden (Als Beispiele kann man auch mehrere angebliche “UFO” Sichtungen aufzählen).

Wer übrigens glaubt, das die Bildbearbeitung erst seit dem Computerzeitalter ein Thema ist, liegt falsch. Auch früher wurden oft politische Bilder mit etwas anderen Mitteln manipuliert und verändert.