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Ein Blog von Samuel Rüegger

Okt-19-2008

Wie uns der Kapitalismus besiegt!

Posted by kim88 under Politik

Einer der grössten Feinde des Menschen ist der globale Kapitalismus! In den letzten paar Tagen wurden Weltweit Milliarden ausgegeben um unsere Wirtschaft zu retten. Selbst die Schweiz steuert rund 60 Milliarden Franken in die UBS. Wozu unsere Wirtschaft eigentlich retten? Damit wir in 30 Jahren nochmals Milliarden reinbluten können?

Wenn man all das Geld, das heute für die Rettung unserer Wirtschaft für die Bekämpfung des weltweiten Hungers und der weltweiten Armut verbraucht hätte, würde es unserer Welt viel besser gehen. Die Grossbank UBS hat nun ihre 60 Milliarden und die Banker freuts. Ihre Gehälter und ihre Boni sind gesichert und nun können sie ihre Banketts auch noch auf Kosten des Steuerzahlers feiern. Eine Katastrophe!

Wenn die politisch linke und soziale Seite ein besseres soziales System fordert, wie zum Beispiel die AHV Initiative (über die am 30. November abgestimmt wird) heisst es immer: “Wir haben kein Geld.”. Aber der UBS kann man innerhalb von 3 Tagen 60 Mrd. zuschreiben, nur damit ihre Gehälter gesichert sind. Unglaublich.

Mit 60 Mrd. könnte unsere neue AHV 2-3 Generationen überleben ohne das irgendjemand was in diese einzahlt. Unsere AHV Initiative kostet ca. 800 Millionen Franken, die ohne weiteres finanzierbar sind. Aber von Bundesrat Couchepin und Co hören wir nur, dass kein Geld vorhanden ist.

Dieses 60 Milliarden Franken, wurden einfach locker gemacht ohne sich an unser demokratisches System zu halten. Wir haben kein Referendumsrecht! Wir haben keine Möglichkeit ein Veto dagegen einzulegen.

In den nächsten Jahren muss sich hier in der Schweiz einiges ändern. Wir haben nun gesehen wie flüssig unser Staat ist. Wir haben nun gesehen wofür wir Geld aus dem Fenster werfen. Jetzt liegt es an den linken Parteien, Gewerkschaften und andere sozialen Organisationen dafür zu sorgen, dass wir in Zukunft unsere Forderungen für eine gerechtere und bessere Schweiz durchbringen können.
Wir müssen Weg vom Neo-Liberalismus und wir müssen weg vom kapitalistischen System. Das angeblich lang bewährte und tolle kapitalistische System hat uns nur Armut, Klassengesellschaft, wenige reiche und viele arme gebracht. Nun fördern wir diese Missstände durch 60 Milliarden Schweizer Franken.

Es ist Zeit, dass wir endlich aufwachen und merken, dass das Kapitalistische System unser grösster Feind ist. Und wir irgendwann daran zugrunde gehen werden.

Kapitalismus ist die Ausbeutung des Menschen durch Menschen!

Apr-25-2008

PayPal ist cool

Posted by kim88 under Internet

PayPal LogoFür Leute, die in der Schweiz wohnen ist es, Dank den Transfergebühren, sehr teuer Geld nach Deutschland zu überweisen. Das Geld mit der Post zu versenden, ist mir persönlich zu unsicher.

PayPal als Alternative zu nutzen, ist mir gar nicht in den Sinn gekommen, bis ich darauf hingewiesen wurde. PayPal ist für alle kostenlos brauchbar, die eine E-Mail Adresse haben. Das schöne daran ist, ich kann das Geld direkt auf PayPal überweisen, die auch in der Schweiz ein Konto haben, dadurch entfallen die Transfergebühren ins Ausland. Bei PayPal selber kann ich das Geld in Euro umwandeln und der Person zukommen lassen.

Übrigens, man braucht keine Kreditkarte um PayPal zu benutzen, auch wenn das von der PayPal Seite so suggeriert wird. Ich kann es jedem empfehlen, der öfters Geld ins Ausland überweisen muss.

Apr-3-2008

Herr Ospel, ich danke Ihnen!

Posted by kim88 under Sonstiges

Marcel Ospel

Mit den Worten "Ich betrachte meinen Auftrag als erfüllt" kündigte UBS Verwaltungsratpräsident an, dass er sich nicht zur Wiederwahl stellen wird.

Ich möchte in diesem Beitrag, den "erfüllten Auftrag" von Ospel genauer Aufzeigen.

  • Am 1. Oktober 2007 kündigte die UBS einen Abschreiber von 4 Milliarden Schweizer Franken an. Der Verlust schien unfassbar.
  • Einige Monaten und Krisen später berichtigt die UBS den 4 Milliarden Franken Verlust. Nun sind es 40 Millirarden!
  • Wegen der Krise werden 8′000 Stellen bei der UBS abgebebaut. Im Gegenzug wird der Gehalt von Marcel Ospel aufgestockt.
  • Zum ersten mal in der Geschichte der UBS laufen in der Schweiz die Kunden weg. (Bestätigt von Konzernchef Rohner.)
  • Das Vertrauen in eine Bank und das Ansehen der Schweiz ist für die nächsten Jahrzehnte aufs schwerste geschädigt.
  • Herr Ospel, ich möchte Ihnen hier nochmal herzlich Danken, dass sie "ihren Auftrag für ihre Bank und ihrem Land" erfüllt haben, 8′000 Leute sind Arbeitslos, sie sind reicher und ziehen sich jetzt aus der Affäre.

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Mrz-15-2008

Bankgeheimnis und die EU

Posted by kim88 under Politik, Sonstiges

Schweizer Geld“Der Bankkunde hat ein Recht auf Schutz seiner ökonomischen Privatsphäre, die Bank hat somit die Pflicht, über alle Tatsachen, die ihre Kunden betreffen, Verschwiegenheit zu wahren.”

So wird das “Schweizerische Bankgeheimnis” definiert. Dieses Bankgeheimnis ist auch ein Grund, warum ich mein Geld nur Schweizer Banken anvertrauen würde (ausser der UBS). Dieses Geheimnis steht immer mehr, vor allem durch die EU, in Verruf.

Die Attacken der Europäischen Union gegen das Schweizer Bankgeheimnis im Zusammenhang damit, dass viele EU-Bürger ihr Geld am Fiskus vorbei in dem Alpenstaat anlegen, werden zunehmend lauter und schärfer. Da EU-Argumente wie die Eindämmung der grenzüberschreitenden Steuerflucht offensichtlich nicht ziehen, droht sie erstmals mit “sehr unangenehmen Dingen” wie Sanktionen gegen die Schweiz.

Ich finde es eine Frechheit von der EU, dass sie zu solchen Drohungen greift, um ein gutes Banksystem in der Schweiz verändern zu wollen.

Dez-28-2007

E-Banking

Posted by kim88 under Internet, Sonstiges

Ende Monat sammelt man seine Einzahlungsscheine, man geht zur Bank und hebt sich Geld ab. Danach geht man zur Post drückt auf den netten grünen Knopf, bekommt eine Nummer und wartet 20 – 30 Minuten bis man bedient wird. Das Bedienpersonal wirkt unfreundlich, man bezahlt mit dem abgehobenen Geld seine Rechnungen. Ein paar Tage später merkt man, dass man eine Rechnung vergessen hat oder man erhält verspätet noch einen Einzahlungsschein. Man geht wieder zur Bank, und wieder zur Post. Warum eigentlich so kompliziert?

Es geht auch einfacher! “E-Banking” ist das Zauberwort. Beinahe jede Bank bietet es kostenlos an. Man kann all seine Überweisungen und Buchungen zur jeder Tages- und Nachtzeit überwachen. Man bezahlt Rechnungen ohne aus dem Haus zu gehen. Seit ich eigene Rechnungen bekomme, bezahle ich diese per E-Banking. Ich mache mir keine Sorgen um die Sicherheit, das ich meiner Bank vertraue und ihre Anweisungen befolge.

Ein Nachteil hat die ganze Geschichte allerdings. Vorallem in kleineren Dörfern werden immer mehr Bank- und Poststellen geschlossen. Gründe dafür sind das immer weniger Menschen diese Stellen aufsuchen, da sie ihre Geschäfte online abwickeln.