kim88 blogt!

Ein Blog von Samuel Rüegger

Sep-17-2009

Aufruf zur Demo!

Posted by kim88 under Politik

Demo1

Am nächsten Samstag (19. September 2009) um 13:30 findet in Bern eine nationale Grossdemonstration statt. Die Demonstration findet in Anbetracht der Wirtschaftskrise und der grossen Arbeitslosigkeit statt.

In der Schweiz sind bald 30′000 Jugendliche arbeitslos. Das offizielle Motto vom SGB (Schweizerischen Gewerkschaftsbund) ist “Eine Demonstration für eine politische und soziale Wende“.

Hier ein Aufruf von Paul Rechsteiner zur Demo.

Alle Gewerkschaften stellen Extrazüge zur Verfügung um nach Bern zu kommen. Für alle die kommen wollen fragen am besten beim Regionalsekretariat ihrer Gewerkschaft nach.

Treffpunkt:
19. September 2009
13:30 Uhr Laupenstrasse in Bern

Aug-4-2008

Arbeit Arbeit =)

Posted by kim88 under Arbeit, Internet, OpenSource, Sonstiges

Mein Urlaub ist vorbei, wahrscheinlich dass erste mal seit langer Zeit, wo ich in meiner Freizeit nicht soviel am Internet war. Aber ich hatte wirklich genug anderes zu tun. Ich hoffe ihr könnt mir verzeihen. Jedenfalls hatte ich heute wieder meinen ersten Arbeitstag und der hat wirklich Spass gemacht. Wenig Arbeit, Mein Ausbilder und ich waren alleine in unserer Abteilung.

Als ich nach hause gekommen war, hab ich mich erstmal gewundert, weil mein neuer Testing Kernel keine root Partition findet. Also boote ich eben von einem älteren Kernel, was einwandfrei funktionierte und habe einen Bug Bericht an meine Distribution geschrieben.

Eben habe ich bei Golem noch einen interessanten Artikel zu Firefox 3 gelesen. Dieser soll bald von Haus aus OGG Audio und Video Unterstützung integriert haben. Wenn weitere Formate (mp3, etc) ebenfalls bald von Haus aus direkt unterstützt werden, braucht man keine Multimedia Plugins für seinen Browser. Mehr dazu hier.

Feb-13-2008

Armut in der Schweiz

Posted by kim88 under Arbeit, Politik

Armut

Laut dem Bundesamt für Statistik ist jeder 11. Einwohner in der Schweiz von Armut “befallen”. Für mich ein Thema darüber nachzudenken wie man heute Armut definieren muss. Wenn die Menschen vor 100 Jahren die Lebensart von “armen Menschen” gesehen hätte, würden sie die Welt und den Begriff Armut nicht mehr verstehen.

In der Schweiz muss niemand in der Kälte schlafen oder verhungern. Dennoch sind viele Menschen arm. Offiziell wird Armut in die sogennante Absolute Armheit und Relative Armut eingeteilt.
Bei der Absoluten Armut wird die Grenze der Armut weltweit gleich gesetzt. Nach dieser Definition ist jeder von Armut betroffen der 1 Dollar oder weniger pro Tag verdient.
Bei der Relativen Armut wir die Grenze von Armut zum relativen Einkommen eines Landes oder Region festgelegt.

In der Schweiz gibt es keine “offizielle” Definition von Armut. Oft greift man da auf die Definition vom SKOS (Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe) zurückgegriffen. Um hier keine mehrzeilige Definition zu schreiben mach ich es einfach. Jede Person die gerade 2′200 CHF oder weniger im Monat verdient wird als arm bezeichnet.

Doch wer genau ist in der Schweiz arm?

  • Arm sind Geschiedene mit Kindern: Wo das Geld in einem gemeinsamen Haushalt noch knapp reicht, machen nach einer Scheidung höhere Ausgaben oft abhängig von der Sozialhilfe.
  • Arm sind Alleinerziehende: Weil sie nicht Vollzeit arbeiten können, verdienen sie zu wenig – selbst wenn sie gut ausgebildet sind.
  • Arm sind kinderreiche Familien: Wer 3 Kinder und mehr hat, ist viel öfter von der Sozialhilfe abhängig.

  • Arm sind deshalb vor allem Kinder: Am häufigsten sind Kinder bis 10 Jahre von der Sozialhilfe abhängig, gefolgt von Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
  • Arm sind Ausländer: 43 % der Sozialhilfe-Bezüger sind Ausländer. Weil sie oft gar nicht oder nur ungenügend beruflich ausgebildet sind.
  • Arm sind die sogenannten Working Poor: Menschen zwischen 20 und 59. Sie arbeiten voll, verdienen aber nicht genug und leben in Armut. Im Jahr 2003 waren das 231′000 Menschen.

Armut bedeutet bei uns weniger, dass Menschen hungern. Sondern, dass sie nicht einmal in bescheidenem Masse am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Dieser Artikel soll meine Leser zum nachdenken bringen, denn es ist falsch, dass Familien mit Kindern und Leute die den ganzen Tag arbeiten, auf Luxus verzichten müssen.

 

Nov-26-2007

Das Leben ist hart, aber ungerecht!

Posted by kim88 under Arbeit

Der erste Arbeitstag in der Woche, ist in der Regel der angenehmste. Bei uns zieht die Arbeit eher gegen Mitte bis Ende Woche stark an. Doch nur Ausnahmen bestätigen die Regeln, und heute hatte ich wieder eine Ausnahme. Von Morgens bis Abends an der selben Maschine arbeiten, ist nicht meine Lieblingsbeschäftigung. Und gerade das Arbeiten an dem “Schnellschneider” ist sehr anstrengend und kräfteraubend.

Nach einem ganzen Tag “Non-Stop” Schneiden, musste ich fesstellen, dass ich wahrscheinlich die nächsten zwei Tage weiterschneiden kann ohne wirklich weiterzukommen. Die Druckerei druckt Massenhaft. Das bedeutet für mich, zu schneiden was gedruckt wurde und blanke Bögen zu schneiden, damit die bedruckt werden können.

Das Highlight des Tages, war kurz vor der Mittagspause als ich mein “Lohnblatt” erhalten habe. Diesen Monat erhalte ich doppelten Lohn (13. Monatslohn).

Abends nach dem Arbeiten ging ich mit freudigen Erwartungen an den Bankomat, um etwas Geld abzuheben, nur wurde leider noch kein Geld überwiesen oder meine Bank hat es noch nicht verbucht. Ganz nach dem Motto: “Das Leben ist hart, aber ungerecht!;)