“Der Klimawandel ist die Herausforderung unserer Generation, und er hat bereits zerstörerische Konsequenzen für Dutzende Millionen Menschen auf der ganzen Welt. Wir müssen jetzt handeln!”
Mit diesen Worten, wurde heute in Genf das “humanitäre Weltforum für Klimagerechtigkeit” eröffnet. Zu Besuch war auch Kofi Annan der frühere UNO – Generalsekräter. Er erinnerte über 200 Vertreter von internationalen, nichtstaatlichen Einrichtungen, wissenschaftlichen Einrichtungen, der Wirtschaft und der Medien an die Schlüsselrolle der industrialisierten Länder bei der Eindämmung der Treibhausgase und zur Verlangsamung der Erderwärmung
Unter deren Folgen litten die Ärmsten schon jetzt am meisten. Es sei an den reichen Ländern, die Reduktion der schädlichen Treibhausgase voranzubringen. Er hoffe darum auf eine Vereinbarung im Dezember 2009 in Kopenhagen, welches das im Jahr 2012 auslaufende Kyoto-Abkommen ablöse, sagte Annan.
Der Klimawandel bedrohe Wirtschaft, Gesundheit, politische und gesellschaftliche Stabilität genauso wie die Beziehungen der Staaten untereinander. Darum müssten die reichen Länder sich jetzt ihrer Verantwortung stellen und vorausschauend handeln statt bloss zu reagieren.

