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Ein Blog von Samuel Rüegger

Archive for the ‘Community’ Category

Dez-25-2008

Epiphany

Posted by kim88 under Community, Internet, OpenSource

bildschrimfotoDa ich ja inzwischen bei Desktop – Umgebungen sehr Gnome Orientiert bin, möchte ich auch so viele Gnome Programme wie möglich benutzen. Epiphany ist der erste Schritt.

Epiphany nuzt wie Firefox die Gecko Engine (xulrunner) um Webseiten zu rendern und im Browser darzustellen. Der ganze Browser ist allerdings schlanker und einfacher gehalten. Der Browser integriert sich schön in die Desktop Umgebung und ist auch einfacher zu bedienen.

In naher Zukunft wird Epiphany auf die Webkit Engine setzen, um Webseiten darzustellen. Das ist ein Schritt, der mich persönlich für den Umstieg begeistert hat. Ich bin ja inzwischen grosser Fan der Webkit Engine, die inzwischen nicht mehr auf den Safari Browser von Apple beschränkt ist. Auch der Konqueror der KDE Desktopumgebung, Google Chrome und Nokias Mobiler Webbrowser setzten inzwischen auf diese Engine.
Gnome möchte soweit ich informiert bin komplett auf Webkit umsteigen. Auch HTML Mails in Evolution, etc sollen über Webkit gerendert werden.

Vorteile die Epiphany jetzt schon gegenüber Firefox hat fallen beim ersten Start schon auf. Der Browser startet (gefühlt) schneller als Firefox. Die Lesezeichen Verwaltung ist einzigartig, da sie über Tags aufgebaut ist. Wichtige Erweiterungen, wie Werbeblocker, etc sind bereits vorinstalliert. Ich werde sicherlich bei Epipahny bleiben und freue mich bereits auf Webkit.

Feb-18-2008

Musik verbindet – Last.fm

Posted by kim88 under Community, Internet

Last.FM Logo

Ob ein Hype oder einfach eine geniale Erfindung? Ich hab mich mal auf Last.FM eingelassen und finde es “cool”. Last.FM ist “Soziales Netzwerk” ähnlich wie Facebook oder Netlog. Anstatt durch Profilbilder und Profiltexte lernen sich hier die Menschen durch die Musik kennen.Dank einem kleinen Zusatzprogramm, dass kostenlos bei Last.FM bezogen werden kann, wird die Musik die du dir gerade auf deinem Computer anhörst direkt an Last.FM übermittelt. Vorteile für Linux User, beinahe alle Audioplayer haben “Out-of-the-Box” bereits ein Last.FM Plugin (Amarok, Banshee, etc).

Die Musik wird wunderbar aufgelistet, und andere User können sehen wie gut das man zueinander anhand des Musikgeschmack passt. Auch gibt es diverse Gruppen in denen man beitreten kann.

Ich kann allen Leute die noch kein Mitglied sind, diese Seite ans Herz legen.

Um der ganzen Welt zu zeigen was ich gerade für Musik höre, oder gehört habe – habe ich hier eine “Last.FM-Box” eingerichtet (unterhalb der Kommentarauflistung). ;)

Jan-31-2008

Phänomen Netlog

Posted by kim88 under Community, Internet

Netlog LogoNetlog ist eine sogenannte “Social Network”. Jeder kann völlig kostenlos einen eigenen Account erstellen, in einem umfangreichem Profil sein ganzes Leben dokumentieren. Persönliche Fotos der ganzen Welt zeigen, in Blogs seinen Tag in Revue passieren lassen. Sich in Events eintragen und dadurch feststellen wer alles sonst noch zu diesem Event geht, eigene Videos hochladen, Anzeigen lassen was man gerade hört, Freunde kennen lernen und neue hinzufügen.

Netlog vereint das Prinzip von YouTube, LastFM, und vielen weiteren Seiten in eine einzige Seite. Ich bekomme inzwischen beinahe täglich Mails mit Einladungen. Anscheinend kann man seine Freunde aus dem MSN – Messenger direkt Einladen.

Ich war entsetzt als ich mir Netlog genauer angesehen habe. Viele Benutzer geben dort Vornamen, Nachnamen Wohnort in einem komplett öffentlichen Profil an. Teilweise 13 oder 14 jährige Mädchen, die sich selber nur mit Unterwäsche fotografieren lassen und diese ebenfalls in ihr öffentliches Profil stellen. 16 oder 17 jährige die eine Ausbildung suchen und Bilder von sich und irgendwelchen Alkohol Partys öffentlich zeigen, die jeder Chef über Google ohne Probleme finden kann.

Um mich weiter über Netlog zu erkundigen, habe ich von einer Kollegin ihre Zugangsdaten bekommen (Danke Alexandra). Ich habe insgesamt 3 Stunden auf Netlog verbracht. Kurz nachdem ich mich eingeloggt habe, bekam ich bereits mehrdeutige Angebote von Männern die teilweise 20 oder 30 Jahre älter waren als Alexandra. Kommentare zu den Fotos darf man auch nicht wirklich ernstnehmen, weil es teilweise Leute gibt, die unter jedem Bild das sie finden den selben Kommentar einfügen. Nach dieser Testphase, bin ich davon überzeugt das Netlog nichts für mich ist.

Um noch etwas positives zu schreiben, für das immer mehrere 10′000 Menschen gleichzeitig online sind, Programme auf dem Computer mit Netlog interagieren, und die keine Ahnung viele tausende Klicks in einer Minute haben läuft die Webseite sehr flüssig und schnell. Das Gestalten des eigenen Profils wurde mit Ajax sehr schön realisiert.

 

Dez-24-2007

Von Ubuntu zu Fedora

Posted by kim88 under Community, OpenSource

Mein Fedora DesktopSchon vor langer Zeit hatte ich mal “Fedora 7″ installiert. Leider wurde damals meine “W-LAN Karte” von der Distribution noch nicht unterstützt. Daher musste ich auf eine alternative Distribution wie Ubuntu oder openSUSE umsteigen. Inzwischen hat sich eine Community darum gekümmert, einen freien Treiber für meine “W-LAN Karte” zu erstellen. Das schöne daran ist, dass ich nun jede Linux – Distribution nutzen kann die einen aktuellen Kernel verwendet.

Vor kurzem erschien “Fedora 8″ und heute hab ich es installiert. Vom ersten Eindruck bin ich begeistert, das “Nodoka” Theme, welches extra für Fedora 8 entwickelt wurde, stellt den “Gnome – Desktop” um einiges professioneller dar, als das “Human” Theme von Ubuntu.

Allerdings muss man nach der Standard Installation erstmal aufräumen und nachinstallieren. Interessant ist, dass bei der Grundinstallation kein “OpenOffice.org” sondern “Abiword” und “gNumeric” installiert sind. Da mir die beiden Programme noch keine brauchbare Unterstützung für das “ODF – Format” bieten hab ich hier gleich mal OpenOffice.org nachinstalliert. Auch der Musik Player “Ryhtmbox” sagt mir persönlich nicht zu und hab ihn durch Banshee ersetzt. Thunderbird, Pidgin, Firefox und X-Chat waren schnell wieder eingerichtet.

Allerdings ist die Bootgeschwindigkeit bei Ubuntu um einiges schneller als bei Fedora. Fedora bleibt jedoch schneller als die aktuelle openSUSE (10.3) Version. Der grafische Packetmanager ist genial und einfach aufgebaut, und funktioniert bis jetzt einwandfrei.

Was mir persönlich an der “Fedora Philosophie” besser gefällt als an Ubuntu, Debian oder openSUSE ist die Update Philosophie. Fedora aktualisiert alle Programmversionen die neu rauskommen. Bei anderen Distributionen werden aus “Stabilitätgründen” keine Versionupdates durchgeführt, sondern erst beim nächsten Distributions Release eingebaut.

Nov-25-2007

Vom Harry Potter Express zum Live Talk

Posted by kim88 under Community, OpenSource

Harry Potter ExpressGestern Abend hat mich eine Freundin von mir, per SMS angebettelt mit ihr nach Zürich zu gehen, um den “Harry Potter Express” anzuschauen. Wie immer hab ich mich von ihrem weiblichen Charme überzeugen lassen und hab meinen Wecker gestellt.

Heute Morgen, nachdem der Wecker zum ersten mal geklingelt hat, hab ich erst mal über mich selber geflucht, weil mich dazu überreden lassen hab. Ich freute mich danach allerdings, diese Freundin wieder einmal zu sehen und mich mit ihr zu unterhalten. Der “Harry Potter Express” wurde sehr schön gestaltet (wer Fotos davon will, kann sich gerne bei mir melden) und hat wirklich Spass gemacht.

Ich konnte allerdings nicht lange in Zürich bleiben, da ich um 14:00 beim offiziellen “Swissjabber Live Community Talk” in Olten sein musste. So ging ich von Zürich direkt nach Olten und hab mich mit 5 anderen Swissjabber Usern im Hotel Astoria getroffen.

Es war toll mal die “Leitung” von Swissjabber zu treffen. Wir verbrachten nicht nur einen lustigen Nachmittag sondern auch einen sehr angenehmen Abend zusammen.

Leider war die Fahrt nach Hause nicht so gemütlich wie ich mir erhofft hatte. Unsere tolle SBB (Schweizerische Bundesbahn) hatte 10 Minuten Verspätung. Mein Anschlusszug hab ich verpasst und so konnte ich 30 Minuten auf die nächste Bahn warten.