Hej Hej (Offizielle Schwedische Begrüssung)
Ich bin wieder in der Schweiz! Schweden ist wunderschön, schade dass ich nur Malmö und Lund gesehen habe. Für mich steht fest, ich werde irgendwann in meinem Leben eine Schweden Reise machen.
Nun zum inhaltlichen, ich war schliesslich nicht zum Urlaub da.
Einen Teil der Comedia und Unia Jugenddelegation, in der ich dabei war, ist am Samstag Abend von Basel mit dem Nachtzug nach Kopenhagen gefahren. Wir haben uns kurz Kopenhagen selbst angesehen, aber da wir nur auf der Durchreise waren, wurde diesmal kein Ferienhaus in Dänemark angemietet. Wir sind dann nach Höör (Schweden) gereist. Die Jugend der IG-Metall (Grösste Deutsche Gewerkschaft) hat dort das europäische Gewerkschaftsjugendtreffen organisiert. Es ging darum europäische Kontakte zu schliessen. Ich habe viele neue Menschen kennen gelernt und auch einiges in den Seminaren gelernt. Jeden Abend gab es ein "kulturelles" Abendprogramm mit Lagerfeuer, Musik und einer improvisierten Tanzfläche. Nachteilig war das Essen, in diesem Kongresszentrum gab es zu jeder warmen Mahlzeit Kartoffeln. Dafür war das Wetter und die Unterbringung super!
Vom Mittwoch bis und mit Samstag waren wir an dem Europäischen Sozialforum, hunderte Seminare, Workshops und ein gut ausgefülltes Kulturprogramm. Schade, dass man nicht alle Seminare besuchen konnte die einem interessieren, da viele gleichzeitig stattgefunden haben und nicht wiederholt wurden. Ich fand allgemein drei Tage zu wenig für so viele verschiedenen Themen.
Übernachtet haben wir im "Trainhostel", dass ist ein alter Zug der in eine Jugendherberge umfunktioniert wurde. Das ganze war echt eng, aber sehr bequem um zu schlafen. Um warm duschen zu können, muss man eine Krone einwerfen, eigentlich noch ganz witzig. Wir konnten und allerdings unsere Mahlzeiten selber aussuchen und endlich was anderes als Kartoffeln essen!
Die Woche ging sehr schnell vorbei, und hat sehr viel Spass gemacht. Ich möchte mich an dieser Stelle bei der Mediengewerkschaft Comedia für die Ermöglichung der Reise danken. Ausserdem möchte ich auch Stéphanie, unserer Jugendsekräterin für die gesamte Organisation danken. Am Schluss bleibt mir nur noch eines, das Motto des europäischen Sozialforums.
Another World is possible!



