Netlog ist eine sogenannte “Social Network”. Jeder kann völlig kostenlos einen eigenen Account erstellen, in einem umfangreichem Profil sein ganzes Leben dokumentieren. Persönliche Fotos der ganzen Welt zeigen, in Blogs seinen Tag in Revue passieren lassen. Sich in Events eintragen und dadurch feststellen wer alles sonst noch zu diesem Event geht, eigene Videos hochladen, Anzeigen lassen was man gerade hört, Freunde kennen lernen und neue hinzufügen.
Netlog vereint das Prinzip von YouTube, LastFM, und vielen weiteren Seiten in eine einzige Seite. Ich bekomme inzwischen beinahe täglich Mails mit Einladungen. Anscheinend kann man seine Freunde aus dem MSN – Messenger direkt Einladen.
Ich war entsetzt als ich mir Netlog genauer angesehen habe. Viele Benutzer geben dort Vornamen, Nachnamen Wohnort in einem komplett öffentlichen Profil an. Teilweise 13 oder 14 jährige Mädchen, die sich selber nur mit Unterwäsche fotografieren lassen und diese ebenfalls in ihr öffentliches Profil stellen. 16 oder 17 jährige die eine Ausbildung suchen und Bilder von sich und irgendwelchen Alkohol Partys öffentlich zeigen, die jeder Chef über Google ohne Probleme finden kann.
Um mich weiter über Netlog zu erkundigen, habe ich von einer Kollegin ihre Zugangsdaten bekommen (Danke Alexandra). Ich habe insgesamt 3 Stunden auf Netlog verbracht. Kurz nachdem ich mich eingeloggt habe, bekam ich bereits mehrdeutige Angebote von Männern die teilweise 20 oder 30 Jahre älter waren als Alexandra. Kommentare zu den Fotos darf man auch nicht wirklich ernstnehmen, weil es teilweise Leute gibt, die unter jedem Bild das sie finden den selben Kommentar einfügen. Nach dieser Testphase, bin ich davon überzeugt das Netlog nichts für mich ist.
Um noch etwas positives zu schreiben, für das immer mehrere 10′000 Menschen gleichzeitig online sind, Programme auf dem Computer mit Netlog interagieren, und die keine Ahnung viele tausende Klicks in einer Minute haben läuft die Webseite sehr flüssig und schnell. Das Gestalten des eigenen Profils wurde mit Ajax sehr schön realisiert.


Jeder der schon eine Weile mit Linux arbeitet, kennt das “hin- und her” zwischen den verschiedenen Linux Desktops. Die zwei bekanntesten sind KDE und Gnome. Mit KDE kann ich schon lange nichts mehr anfangen, viel zu viele Einstellungsmöglichkeiten, viel zu viele Eigenprogramme die noch sehr viel Entwicklung benötigen. Der Gnome Desktop gefällt mir da schon um einiges besser.
Das Thema Jugendgewalt wird zurzeit in Deutschland und in der Schweiz immer stärker thematisiert. Die Medien berichten non-stop von neuen Verbrechen, die von Jugendlichen ausgeführt werden. In der Schweiz stärkt sich meine Befürchtung, dass die SVP in ihrer neuen “Oppositionssituation” die Jugendgewalt unter dem Deckmantel der “inneren Sicherheit” zu instrumentalisieren versucht. Meiner Meinung nach ist die Jugendgewalt keine Mathematik, darum kann die Formel: Härtere Strafen = gleich höhere Abschreckung = weniger Straftaten nicht aufgehen.